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Tipps zur Fütterung

Die richtige Fütterung Ihrer Koi erfordert nicht nur artgerecht zusammengesetztes und ausgewogenes Koifutter,
sondern auch Fingerspitzengefühl und Erfahrung.

Hierzu einige Empfehlungen:

Grundsätzlich
Mehrmals tägliche Futtergaben mit geringer Menge sind besser als wenige Futtergaben mit großer Menge. Nicht zu grobes Futter verwenden
Nach etwas Gewöhnung reicht die kleinste Körnung (ca. 3 mm) auch für größere Koi von ca. 30 cm Länge und mehr vollkommen aus. Für alle größeren Tiere reichen nach unseren Erfahrungen Kornstärken von ca. 4 – 6 mm. Feineres Futter bietet viele Vorteile. Es ist besser bekömmlich, die Verteilung der Komponenten ist – besonders auch bei Sortengemischen – optimaler. Die Tiere sind länger beschäftigt bei geringerem Konkurrenzdruck untereinander. Sie „überfressen“ sich nicht so leicht.
Es ist darauf zu achten, dass bei der etwas längeren Verweilzeit auf der Wasseroberfläche möglichst kein Futter über den Skimmer in den Filter gelangt.

Wie Füttern?
Bei dem ersten „Ansturm“ etwas breitwürfig soviel geben wie kurzfristig – in etwa 1-2 Minuten – aufgenommen wird. Es folgt nun meist eine kleinere Fresspause vor dem nächsten Ansturm. Nun noch einmal in etwa die gleiche, ggf. etwas kleinere Menge verfüttern.
Entgegen vieler Aussagen fressen Koi frühmorgens – aufgrund der nächtlichen Wasserabkühlung – nicht so viel wie z.B. nachmittags. An einem Sommertag wird bei Wassertemperaturen von ca. 22-24 Grad meist gegen Abend die größte Fresslust sein. Aber bitte dann nicht überfüttern, und nicht zu spät am Abend, unter Beachtung der nächtlich zu erwartenden Wasserabkühlung und Sauerstoffverminderung.


Fütterungsmenge
Die Tagesgesamtration ist nicht nur von den Wassertemperaturen, dem Alter und der Größe der Tiere abhängig. Sondern auch von der verwendeten Futtersorte, d.h. von deren Nährstoffdichte. Im groben Durchschnitt fressen mittlere, wachsende Koi etwa 3-4 % ihres Körpergewichtes, größere und ältere etwa 1,5-2 % bei optimalen Temperaturverhältnissen.

Ebenfalls Wichtig:
Bei Änderungen der Futtersorte sollte ein gleitender Übergang durch Vermischen mit der Vorsorte eingehalten werden. Zum Gewöhnen und Anpassen des Verdauungssystems, das bei zu krassem Wechsel unnötig belastet wird.

Sink- oder Schwimmfutter?
Wo es technisch möglich ist (z.B. kein Bodenablauf bzw. Ablauf kurz über dem Boden), oder vielleicht eine flachere Futterstelle zur Verfügung steht, können wir mit Sinkfutter dem natürlichen Freßverhalten der Koi entgegenkommen.
Auch wenn Störe mit im Teich sind, sollte Sinkfutter für Koi - wenigstens teilweise – mitgefüttert werden, da die Koi dieses Futter bevorzugen. Das spezielle Störfutter hat eine sehr hohe Nährstoffdichte. Zwangsläufig wird es von den Koi mitgefressen und kann bei längerfristig erhöhter Aufnahme zu einer Überversorgung führen.
Eine besondere Bedeutung kommt leichtverdaulichem Sinkfutter bei niedrigen Wassertemperaturen in Herbst und Frühjahr zu. Im Allgemeinen wird bei der Koifütterung der Einsatz von Schwimmfutter vorgezogen. Man hat eine wesentlich bessere Kontrolle über Tiere und Futteraufnahme. Bis hin zur Gabe von Leckerbissen aus der Hand. Fast alle Koi gewöhnen sich schnell an die Futteraufnahme von der Oberfläche.

 


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